Friesland Flyers kommen böse unter die Räder

Vorbereitungsspiel ohne große Aussagekraft

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten   9:2  (5:0/0:1/4:1/) Sieg gegen die Friesland Flyers starteten die Fischtown Pinguins in das letzte Vorbereitungswochenende vor dem Punktspiel bzw. Pokalstart. Insgesamt gesehen waren die Gäste aus Nordholland nicht stark genug besetzt, um den Pinguinen über die gesamte Dauer des Spiels gefährlich zu werden. Entsprechend wenig Aussagekraft hatte daher auch das Spielgeschehen für Trainer Gunnar Leidborg, der nun auf den Test gegen die Eispiraten Crimmitschau am kommenden Sonntag warten muss, um ein abschließendes Resümee  der Vorbereitung zu ziehen.  Bitter für die Seestädter die Tatsache, dass Verteidiger Willascheck nach einem üblen Stockschlag mit Verdacht auf Bruch des Unterarms ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Eine endgültige Diagnose steht aber noch aus.

Nach dem ersten Drittel führten die Pinguine nach eines mehr oder minder lockeren Trainingseinheit bereits mit 5:0 Toren. Fatyka (2.), Stanley (7.), Kreuzer (9.), Stanley (10.) und Steve Slaton waren die Torschützen gegen die Gäste aus den Niederlanden. Pinguins Coach Gunnar Leidborg dürfte nicht viele Erkenntnisse aus dem bis dahin abgelaufenen Spielverlauf gezogen haben, da die Flyers bis dahin nicht mehr als mittleres Oberliga Niveau gezeigt hatten.

Im Mittelabschnitt sahen die 1360 Zuschauer eine mehr oder minder langweilige Partie, in der nun endlich auch die Flyers auf sich aufmerksam machen konnten, nachdem Joey Sides in der 28. Minute Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Im Schlussabschnitt konnten die Niederländer durch  Markus Pryde noch einmal scoren, bevor die Pinguine durch Kreuzer und Janke bis zur 48. Minute das Ergebnis auf 7:2 verbessern konnten. Danach machten die Flyers wieder auf sich aufmerksam.  Nach einem üblen Stockschlag musste Daniel Willascheck mit Verdacht auf Handbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden.  Die Schlusspunkte, gesetzt durch Thomas und Kopecky zum 9:2 Endstand spielten aufgrund dieser Tatsache nur noch statistisch eine Bedeutung.

Quelle: REV

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